120 Jahre BWR sind ein Versprechen für die Zukunft.

Die Waggonfabrik AG in Rastatt wurde im Jahre 1897 gegründet. Das Werk ist von vornherein nach neuzeitlichen Gesichtspunkten für den ausschließlichen Bau von Eisenbahn- und Straßenbahnwagen eingerichtet und hat sich in der Zeit seines Bestehens zu großer Leistungsfähigkeit entwickelt.

Das Fabrikgrundstück umfasst eine Fläche von 130.000 qm, die weit über 30.000 qm mit Werkstätten bebaut sind.

Die angelegten Werkstätten sind hoch, hell sowie geräumig und entsprechen allen Anforderungen. Alle Fabrikräume haben Dampfheizung. Die Wasserversorgung geschieht durch ein eigenes, auf dem Grundstück errichtetes Wasserwerk.

Das gesamte Werk ist innerhalb und außerhalb der Werkstätten von einem großen Netz normal- und schmalspuriger Gleise durchzogen, die mit geringen Transportkosten zweckmäßig die Baustoffbeförderung vermittelt.

Heute wie zur Gründung stehen wir für das Versprechen höchster zertifizierter Qualität.

Gründerzeit

1897

Die Waggonfabrik wird als Aktiengesellschaft gegründet. Das Werk baut auf über 100.000 Quadratmetern Fläche Eisenbahn- und Straßenbahnwagen für das badische Großherzogtum.

Die ersten 25 Jahre

1900

Durch die hohe Nachfrage von Post- und Straßenbahnwagen steigt die Mitarbeiteranzahl stetig. In dieser Zeit wurde die Fertigung von Omnibussen mit Aggregaten der Fa. SAF hinzugenommen.

1920 – 1930

Die Waggonfabrik Aktiengesellschaft baut verschiedene Straßenbahnen und Gütertransportbahnen für Städte und Fabriken im badischen Raum und Umgebung.

1922

Zum 25-jährigen Jubiläum wird ein neues Verwaltungsgebäude errichtet. Das wirtschaftliche Wachstum macht sich auch in Zahlen bemerkbar: Über 1000 Mitarbeiter arbeiten für die Waggonfabrik Aktiengesellschaft.

Die Jahre danach

1930

Die Geschäftsfelder der Waggonfabrik Aktiengesellschaft werden erweitert durch den Bau von Omnibussen mit SAF Triebwerken, Lastwagenkasten und weiteren neuen Bauarten von Schienenfahrzeugen.

1932

Erweiterung der Arbeitsflächen der Waggonfabrik Aktiengesellschaft unter anderem durch die Schiebebühne der Firma MAN, die bis heute im Arbeitsalltag genutzt wird.

1930 – 1960

Die Waggonfabrik Aktiengesellschaft fertigt in den kommenden Jahren weiter Personen-, Güter und Straßenbahnwagen für nationale Unternehmen und Organisationen.

Die 70er Jahre

1970

Die Firma Bauknecht übernimmt nahezu alle Gesellschaftsanteile der Waggonfabrik Aktiengesellschaft und strukturiert das Unternehmen in Rastatt neu. Das historische Geschäftsfeld des Waggonbau wird als GmbH umfirmiert und agiert künftig unter dem Firmennamen der BWR Waggonfabrik Rastatt GmbH. Zwei weitere Unternehmensgruppen werden aus der alten Waggonfabrik Aktiengesellschaft gegründet: Bauknecht Industrieschutz GmbH und Bauknecht Werk Rastatt GmbH.

In den zwei abgespaltenen Unternehmen produziert die Firma Stahlbauten, Sprinkleranlagen, Rohkarossen und GfK Produkte. Die ursprüngliche Firma mit dem neuen Namen BWR Waggonfabrik Rastatt spezialisiert sich auf die Reparatur, Wartung und den Umbau von Schienenfahrzeugen.

1984 bis heute

1984 – 2005

Die Eigentümer der BWR Waggonfabrik GmbH wechseln immer wieder. Bizerba und der Chemiekonzern DSM sind in diesem Zeitraum die Haupteigentümer der Waggonfabrik.
Das Geschäftsfeld der Waggonreparatur und Waggonrestauration bleibt bestehen. Ab 1998 ist ein großer Meilenstein die Modernisierung, Wartung und Aufbau eines originalen Continental Orient Express in der Sparte der Reisezüge für die BWR GmbH.

2005

Josef Schwerthöfer übernimmt die BWR Waggonreparatur GmbH als alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter. Die BWR Waggonreparatur GmbH spezialisiert sich auf das Hauptgeschäftsfeld der Güterwaggon Instandhaltung.

2015

Die BWR Waggonreparatur GmbH revidiert, wartet und modernisiert weiterhin, neben ihrem Hauptgeschäftsfeld der Güterwaggon Instandhaltung, Reisezüge, Begleitfahrzeuge und historischen Fahrzeuge. Das Foto zeigt eine komplette Revision und Neulackierung eines Montage-Begleitfahrzeuges für die Firma Kübler.